Pamukkale

Die Kleinstadt Pamukkale (auf deutsch: Baumwollburg) liegt im hinteren Bergland der Türkei und ist weltberühmt für seine glitzernd weißen Kalkterrassen. Die Sinterterassen sind über die Jahrtausende aus sich ablagerndem Kalk entstanden. Wie dichte weiße Watte legte sich der Kalk über einen ca. 5 km breiten Bergzug im Mäandergebirge. Das beeindruckende Naturwunder steht nicht umsonst auf der Weltkulturerbeliste der Unesco. Gefüllt sind die Becken der Kalkterrassen mit kalkreichem Thermalwasser, dessen Mineralstoffe eine heilende Wirkung zugeschrieben wird. Ein Fakt, den sich schon die Menschen in der Antike zu Nutze machten und ihre Bäder mit dem besonderen Wasser speisten. Die Wassertemperatur beträgt im Mittel angenehme 35 Grad Celsius. Heutzutage sind für Touristen nur ausgewählte Becken zugänglich und dies auch nur mit besonderer Vorsicht. Die Kalkbecken sind empfindlich und so dürfen die Kalkterrassen nur ohne Schuhe betreten werden. Es darf auch nicht in den Becken gebadet werden. In den Genuss des heilenden Wasser können Sie in einem der umliegenden Thermalbäder kommen. Oberhalb von Pamukkkale befindet sich der antike Ort Hierapolis, dessen Bad mit Wasser aus den Thermalquellen von Pamukkale beliefert worden ist. Die Stadt wurde von Pergamon gegründet und diente als Kurort. Heute befindet sich auf dem Gelände des beliebten Ausflugsziels neben antiken Ruinen, wie einem Freilichttheater und historischen Gräberanlagen ein Museum.

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